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Biologische Station Krefeld Projekte
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Projekte Beispiele zu vertiefenden Kartierungen und Standorten von Daueruntersuchungen (Monitoringprojekte, Effizienzkontrolle), die Auflistung wurde auf zehn Beispiele in diesem Arbeitsbereich beschränkt.
1. "Die Spey"; Naturschutzgebiete im Bereich der Stadt Krefeld und des Kreises Neuss. Rheinufer und Rheinaue mit speziellen Biotopen, Silbenweidenauwald, Sanduferwälle etc. im Überflutungsbereich des Rheins, Biotopverbundsysteme und Reliktvorkommen bestimmter Arten für die Region Niederrhein. Umfassende vegetationskundliche, bodenkundliche und tierökologische Kartierungen seit 1990. Fachbericht zur Flora und Fauna des Gebietes sowie zu Schutz-, Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen 1991. Bisher erschienen bereits sechs Veröffentlichungen (1993 - 1996) in der Fachzeitschrift "Natur am Niederrhein" zu den speziellen Biotoptypen sowie der Flora und Fauna und den erhobenen, ökologischen Daten. Umfangreiche Archivierung insbesondere der mittels semiquantitativer Methodik im Hinblick auf ein Gebietsmonitoring erfassten Arthropoden, Einrichtung von Daueruntersuchungsstandorten, präzise Standortcharakterisierung aus boden- und vegetationskundlicher Sicht. Das Gebiet wird Locus typicus für die Neubeschreibung mehrerer Arten. Intregration von Teilen der Untersuchungen im Rahmen einer Diplomarbeit sowie Kooperation mit Hochschulen in der Auswertung der Ergebnisse. Beteiligung bzw. Ausrichtung von NZ-Seminaren und anderen Fortbildungsveranstaltungen sowie Ausstellungen zu diesem Gebiet.
2. "Hülser Berg"; Große Teilflächen sind Naturschutzgebiet in Krefeld. Heute mit älteren Mischwaldbeständen bestockte Endmoräne, ehemals großflächige Heide mit Silikatmagerrasen und lichtem Waldkiefernbestand. Im Randbereich Erlenbrücher und Niedermoorflächen. Umfassende vegetationskundliche, bodenkundliche und tierökologische Kartierungen durch Mitglieder bereits vor Gründung der Biologischen Station Krefeld und auch in den vergangenen Jahren. Detailaufnahmen z.B. im Umfeld des Niedermoores "Naturschutzgraben" sowie an den Hangflanken am Hülser Berg. Umfangreiche Archivierung insbesondere der mittels semiquantitativer Methodik im Hinblick auf ein Gebietsmonitoring erfassten Arthropoden, Einrichtung von Daueruntersuchungsstandorten, präzise Standortcharakterisierung aus boden- und vegetationskundlicher Sicht.
3. "Hülser- und Orbroicher Bruch"; Naturschutz- bzw. Landschaftsschutzgebiet mit projektierter Ausweisung von weiteren Teilflächen als Naturschutzgebiet in Krefeld. Großflächiges, durch zahlreiche Nutzungseinflüsse gefährdetes Gebiet mit verschiedensten, für den Niederrhein typischen Biotopen. Traditionelles Untersuchungsgebiet vieler Mitglieder der Biologischen Station Krefeld. Zahlreiche Detailkartierungen verschiedener Standorte und Tiergruppen. Umfassende tierökologische, vegetationskundliche und bodenkundliche Aufnahmen z.B. im Bereich der "Geologenwiese", im Bereich des Boomdyks sowie in zwei Teilbereichen des Orbroicher Bruches. Umfangreiche Archivierung insbesondere der mittels semiquantitativer Methodik im Hinblick auf ein Gebietsmonitoring erfassten Arthropoden, Einrichtung von Daueruntersuchungsstandorten, präzise Standortcharakterisierung aus boden- und vegetationskundlicher Sicht für o.g. Teilbereiche. Mehrere Publikationen zu naturschutzrelevanten Themen und Ausrichtung von NZ-Seminaren und anderen Fortbildungsveranstaltungen sowie Ausstellungen zu diesem Gebiet.
4. "Egelsberg"; Naturschutzgebiet in Krefeld. Truppenübungs- und Segelflugplatz mit Relikten ehemaliger Sandheiden auf nährstoffarmen Böden und neu entstandenen Feuchtgebieten entlang einer Bergsenkungszone. Detailkartierungen verschiedener Standorte. Umfangreiche Archivierung insbesondere der mittels semiquantitativer Methodik im Hinblick auf ein Gebietsmonitoring erfassten Arthropoden, Einrichtung von Daueruntersuchungsstandorten, präzise Standortcharakterisierung aus boden- und vegetationskundlicher Sicht.
5. "Flora und Fauna von niederrheinischen Silikatmagerrasen und Sandheiden", Kies- und Sandentnahmestellen, Wegen und Wegrändern auf sandigen Substraten, Kiesgruben im Bereich des Saalhysen-Tönisberger Endmoränenzuges sowie die NSG's Kaninchenberge, Loosenberge, Wisseler Dünen etc. Im Rahmen eines Schwerpunktthemas "vegetationsarme Sandbiotope am Niederrhein" wurden seit 1990 zahlreiche Flächen auch außerhalb der Stadt Krefeld kartiert. Mehrere Projekte in den o.g. Gebieten wurden seit 1990 methodisch so ausführlich angelegt, daß eine Basis für künftige Vorhaben des Gebietsmonitoring und der Effizienzkontrolle geschaffen wurde. Umfangreiche Archivierung insbesondere der mittels semiquantitativer Methodik im Hinblick auf ein Gebietsmonitoring erfassten Arthropoden, Einrichtung von Daueruntersuchungsstandorten, präzise Standortcharakterisierung aus boden- und vegetationskundlicher Sicht für o.g. Teilbereiche. Beteiligung am Artenschutzprogramm der Landesanstalt für Ökologie NRW und Vorlage eines Fachberichtes für diese Biotoptypen. Intregration von Teilen der Untersuchungen im Rahmen einer Diplomarbeit sowie Kooperation mit Hochschulen in der Auswertung der Ergebnisse.
6. Ehemalige Truppenübungsplätze "Großer Griesensee" und" Langer See" in Brandenburg; einstweilig sichergestellte Gebiete, inzwischen z.T. als NSG ausgewiesen. Erstmalige Kartierungen zur Bewertung dieser Gebiete durch die BSK im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Naturschutzstation Beeskow und der Biologischen Station Krefeld. Erarbeitung von Datengrundlagen als Basis für die Ausweisung als Schutzgebiete sowie die Aspekte der künftigen Nutzung und Pflege. Widerfunde von mehr als 10, für das Land Brandenburg als ausgestorben geltender Arten im Ergebnis dieser Projekte. Umfangreiche Archivierung insbesondere der mittels semiquantitativer Methodik im Hinblick auf ein Gebietsmonitoring erfassten Arthropoden, Einrichtung von Daueruntersuchungsstandorten, präzise Standortcharakterisierung aus boden- und vegetationskundlicher Sicht für die untersuchten Teilflächen. Publikation ausgewählter Ergebnisse in der Zeitschrift "Naturschutz und Landschaftspflege in Brandenburg".
7. Ehemaliger Truppenübungsplatz Lieberose in Brandenburg; großflächiges Areal (ca. 60 km2), in Teilen einstweilig sichergestellt. Erstmalige Kartierungen zur Bewertung dieses Gebietes durch die BSK im Rahmen eines Forschungsprojektes des Landesumweltamtes Brandenburg und auf der Basis der Kooperationsvereinbarung zwischen der Naturschutzstation Beeskow und der Biologischen Station Krefeld. Erarbeitung von Datengrundlagen als Basis für die Ausweisung als Schutzgebiet sowie die Aspekte der künftigen Nutzung und Pflege. Vergleichende Untersuchung zur Wirkung der Sukzession auf verschiedene Tiergruppen mit verschiedenen Methoden. Widerfunde von zahlenreichen, für das Land Brandenburg sowie für die BRD als ausgestorben geltender Arten im Ergebnis dieses Projektes. Erstnachweise mehrer Arten für das Bundesland Brandenburg sowie für die BRD. Diesem Gebiet ist nach den vorliegenden Arbeitsergebnissen eine überregionale Bedeutung zuzumessen. Umfangreiche Archivierung insbesondere der mittels semiquantitativer Methodik im Hinblick auf ein Gebietsmonitoring erfassten Arthropoden, Einrichtung von Daueruntersuchungsstandorten und Traversen entlang von div. Sukzessionsstadien, präzise Standortcharakterisierung aus boden- und vegetationskundlicher Sicht für die untersuchten Teilflächen.
8. Industriebrache der ehemaligen Zementwarenfabrik "Carstanjen" am Hülser Berg; Naturschutzgebiet in Krefeld. Relativ großflächige Industriebrache deren Erstkartierung (1988-1990) inhaltlich mit der Gründung des Vereins Biologische Station Krefeld verbunden ist. Die an diesem Projekt beteiligten Vertreter verschiedener lokaler Naturschutzbände initiierten sowohl die Gründung der BSK als auch die Sicherstellung der Brache für Zwecke des Naturschutzes und der Umweltbildung. Bereits vor Beginn der Abbruch und Renaturierungsarbeiten wurden Dauerquadrate eingerichtet sowie ein Kartierungsprogramm zur Ersterfassung umgesetzt. Sowohl die o.g. Renaturierungsarbeiten als auch spätere Aktivitäten auf dieser Fläche erfolgen weitgehend auf der Basis des von uns vorgelegten Fachbereichtes "Vorrangflächenkonzept Industriebrache Carstanjen". Umfangreiche Archivierung insbesondere der mittels semiquantitativer Methodik im Hinblick auf ein Gebietsmonitoring erfassten Arthropoden, Einrichtung von Daueruntersuchungsstandorten, präzise Standortcharakterisierung aus boden- und vegetationskundlicher Sicht für die untersuchten Teilflächen. Beteiligung bzw. Ausrichtung von NZ-Seminaren und anderen Fortbildungsveranstaltungen sowie Ausstellungen zu diesem Gebiet. Veröffentlichung von Arbeitsergebnissen in mehreren Fachzeitschriften. Kooperation mit mehreren Hochschulen in der Auswertung der Ergebnisse.
9. Nieper Kuhlen; Landschaftsschutzgebiet mit projektierter Ausweisung als Naturschutzgebiet in Krefeld; Naturschutzgebiete in den Kreisen Kleve und Wesel. Traditionelles Untersuchungsgebiet vieler Mitglieder der Biologischen Station Krefeld. Zahlreiche Detailkartierungen verschiedener Standorte und Tiergruppen. Umfassende tierökologische, vegetationskundliche und bodenkundliche Aufnahmen. Spezielle limnologische Untersuchungen ausgewählter Stillgewässer. Umfangreiche Archivierung insbesondere der mittels semiquantitativer Methodik im Hinblick auf ein Gebietsmonitoring erfassten Arthropoden, Einrichtung von Daueruntersuchungsstandorten, präzise Standortcharakterisierung aus boden- und vegetationskundlicher Sicht für o.g. Teilbereiche. Intregration von Teilen der Untersuchungen im Rahmen einer Diplomarbeit sowie Kooperation mit Hochschulen in der Auswertung der Ergebnisse.
10. Tierökologische Erfassung und Bewertung von Kopfbäumen und stehendem Totholz an Weg- und Waldrändern sowie innerhalb geschlossener Waldbestände. Im Rahmen eines Schwerpunktthemas "Totholz" wurden seit 1990 zahlreiche Flächen auch außerhalb der Stadt Krefeld kartiert. Mehrere Projekte wurden seit 1990 methodisch so ausführlich angelegt, daß eine Basis für künftige Vorhaben des Gebietsmonitoring und der Effizienzkontrolle geschaffen wurde. Umfangreiche Archivierung insbesondere der mittels semiquantitativer Methodik im Hinblick auf ein Gebietsmonitoring erfassten Arthropoden, Einrichtung von Daueruntersuchungsstandorten, präzise Standortcharakterisierung aus boden- und vegetationskundlicher Sicht. Ausrichtung von NUA-Seminaren und anderen Fortbildungsveranstaltungen sowie Ausstellungen zu diesem Themenkomplex. |
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